Die Behörde verzögert bzw. blockiert faktisch die Herausgabe von Dokumenten und beruft sich dabei auf Feiertage, Fristen oder interne Gründe.
Heute ist laut offizieller Information ein regulärer Arbeitstag von 07:30 bis 13:30. Dennoch werden alle Personen am Eingang vom Sicherheitsdienst abgewiesen mit der Aussage: „Die Behörde ist geschlossen, kommen Sie nach dem 5.“
Es gibt keine offizielle Mitteilung über eine Schließung – weder auf der Website noch vor Ort. Gleichzeitig sind gesetzliche Ausreisefristen einzuhalten, während die notwendigen Dokumente nicht zugänglich gemacht werden.
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Usuario
★★★★★vor 5 Monaten
Sehr geehrte Damen und Herren,
am [28.06.2024] habe ich gemeinsam mit meiner Ehefrau und unserer Tochter einen Antrag auf Einbürgerung bei Ihnen gestellt. Seitdem haben wir außer der Eingangsbestätigung keine weitere Rückmeldung erhalten.
Das letzte Mal, dass wir im April einen Brief von Ihnen erhalten haben, in dem Sie mich um einige andere Dokumente gebeten haben.
Da seit der Antragstellung inzwischen rund 14 Monate vergangen sind, möchten wir höflich nach dem aktuellen Stand unseres Antrags fragen. Sollten noch Unterlagen oder Informationen von uns benötigt werden, reichen wir diese selbstverständlich umgehend nach.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns eine kurze Rückmeldung über den Stand des Verfahrens geben könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Ervis Jata
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★★★★★vor 2 Monaten
Bewertung der Ausländerbehörde Hamburg – Standort Hamm
Ich bin zutiefst enttäuscht und fassungslos über die Zustände und den Umgang mit Menschen in der Ausländerbehörde Hamburg, Standort Hamm. Was ich dort erlebt habe, steht in eklatantem Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen, zum Verhältnismäßigkeitsprinzip sowie zu jedem Anspruch an Menschlichkeit, Integration und Verwaltungsprofessionalität.
Trotz eines verbindlich vereinbarten Termins kam es zu extrem langen Wartezeiten, ohne nachvollziehbare Erklärung oder Entschuldigung. Termine scheinen dort keinerlei Bedeutung zu haben. Die Organisation wirkt chaotisch, respektlos gegenüber der Lebenszeit der Antragsteller und vollkommen gleichgültig gegenüber deren existenziellen Sorgen.
Besonders gravierend ist, dass mir mein unbefristeter Aufenthaltstitel entzogen wurde – trotz durchweg positiver, legaler Prognose, trotz neu gegründeten ambulanten Pflegedienstes, trotz fester Erwerbstätigkeit, trotz geplanter Eheschließung und trotz eines neugeborenen Kindes. Darüber hinaus habe ich bereits zwei weitere Kinder. All diese maßgeblichen integrations- und schutzrelevanten Faktoren wurden entweder ignoriert oder offensichtlich bewusst nicht gewürdigt. Eine Gesamtbetrachtung, wie sie rechtlich geboten wäre, fand nicht statt.
Stattdessen wurde ich faktisch wieder in eine Duldungssituation gedrängt – ein Zustand, der für jemanden, der hier praktisch aufgewachsen ist und dessen Lebensmittelpunkt eindeutig in Deutschland liegt, nicht nur rechtlich fragwürdig, sondern menschlich entwürdigend ist. Ich fühle mich behandelt, als hätte meine gesamte Lebensleistung, meine Verantwortung als Vater, Unternehmer und Teil dieser Gesellschaft keinerlei Wert.
Besonders erschütternd ist das Verhalten des Personals. Der Umgangston ist vielfach unfreundlich, herablassend und respektlos. Ohne anwaltliche Begleitung wird man mit merkwürdigen, teils unangemessenen Fragen konfrontiert, die eher abschreckend als aufklärend wirken. Es entsteht der Eindruck, dass Antragsteller ohne Rechtsbeistand bewusst schlechter behandelt werden.
Inakzeptabel und höchst besorgniserregend ist zudem, dass sich Mitarbeitende lautstark über Besucher lustig machen, während diese nicht anwesend sind. Namen und angebliches „Fehlverhalten“ von Antragstellern werden offen im Wartebereich besprochen, sodass andere Besucher alles mithören können. Dies stellt nicht nur ein massives soziales Fehlverhalten, sondern auch einen klaren Verstoß gegen Datenschutz und Persönlichkeitsrechte dar.
Mir wird sogar verwehrt, das Land zu verlassen, etwa um Urlaub zu machen oder familiäre Angelegenheiten zu regeln. Ich bin hier sprichwörtlich gefangen, obwohl ich rechtstreu bin, arbeite, Steuern zahle, Arbeitsplätze schaffe und Verantwortung für mehrere Kinder trage. Dieses Vorgehen ist für mich nicht mehr nachvollziehbar und vermittelt klar den Eindruck einer ausländerunfreundlichen, abschreckenden Verwaltungspraxis.
Zusammenfassend lässt sich sagen:
Diese Behörde vermittelt weder Fairness noch Rechtsklarheit noch Menschlichkeit. Statt Integration zu fördern, wird sie behindert. Statt Perspektiven zu sichern, werden Existenzen verunsichert. Ich bin nicht nur enttäuscht – ich bin tief erschüttert darüber, wie wenig Wert hier auf das Gesamtbild eines Menschen gelegt wird.
So stellt man sich einen modernen, rechtsstaatlichen Umgang mit langjährig integrierten Familienvätern ganz sicher nicht vor.
Der Besuch in der Abteilung M5 verlief zügig, freundlich und absolut reibungslos ab.
Der zuständige Mitarbeiter war sehr hilfsbereit und hat mir die Unterlagen direkt vor Ort ausgehändigt. Vielen Dank für den professionellen und menschlich angenehmen Umgang!
Die schlechten Bewertungen kann ich nicht bestätigen – mein Besuch war durchweg positiv.
U
Usuario
★★★★★vor 6 Monaten
Sehr freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter. Der gesamte Ablauf meiner Einbürgerung war transparent, gut organisiert und stressfrei. Besonders beim Termin zur Urkundenübergabe wurde ich herzlich betreut und unterstützt. Vielen Dank für die professionelle Begleitung!